Kategorien

Benjamin Feldgrill

In meiner Arbeit geht es nicht um eine korrekte Wiedergabe von real objektiven Situationen, sondern um eine von Empfindungen geleitete Verbildlichung von gefühlten Zuständen.

Weiters geht es mir um den Malakt selbst, beziehungsweise um die Bewegung des Körpers im Prozess des Malens.

Die gestliche Arbeitsweise, vor allem zu Beginn eines Bildes, hilft mir ohne intellektuelles Stocken in einen Malprozess zu finden, der sich meist fließend, experimentell und in dialogischer Form vollzieht.

Im Vordergrund steht für mich nicht die Frage der Aktualität, sondern die nie abgeschlossene Suche nad individueller Äußerung, die immer nur vorübergehend sein kann.

Ein weiteren Aspekt meiner Arbeit ist das Ausloten des Verhältnisses von Subjekt und Objekt und damit verbunden die Frage, was ein gemaltes Bild überhaupt ist.

Es ist folglich nicht nur die Reflexion über eine eigene Existenz beziehungsweise über das Lebendige selbst, die sich in der Arbeit spiegelt, sondern es ist auch die Beschäftigung mit der Doppelwirkung der Malerei als Inkarnation und Speicherdokument des Lebendigen. (Benjamin Feldgrill)