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Carlos
Perez

Ikonisch und  seriell, referierend auf die popästhetische Abstraktion von Waren- und Alltagwelt ebenso wie auf den figurativen Expressionismus, scheint sich die Malerei von Carlos Perez auf den ersten Blick kaum mit jener Realität  zu berühren, von der sie erzählt: Von Jugendlichen, zumeist Mädchen, die auf der Straße leben, deren Körper genauso wie die ihrer privilegierten AltersgenossInnen, von  den austauschbaren Zeichen globaler Fashion Styles markiert sind. … Die Art und Weise, in der  Perez’ Darstellungen soziale Erfahrungsweisen in den Parametern postexpressiver Malerei reflektieren, macht deutlich, dass ein direkter, in der Wahrnehmungs- und Gefühlsrealität des Künstlers begründeter Zugriff auf die sogenannte Wirklichkeit  allererst eine Interpretation der Bilder ist, die von dieser Wirklichkeit existieren. (Sabeth Buchmann)